Die Ikonen
Starte früh mit der Zahnradbahn zum Cristo Redentor, dann hinunter nach Copacabana zum Mittagessen. Am späten Nachmittag hoch auf den Zuckerhut zum Sonnenuntergang über der Bucht.
Rio ist eine Stadt, die zwischen Regenwald und Atlantik eingeklemmt liegt, wo Granitgipfel direkt aus dem Sand aufragen und der Cristo Redentor über allem wacht. Der Rhythmus ist unverwechselbar carioca: Strandvolleyball am Morgen, ein eiskaltes Chopp am Nachmittag, Samba bis tief in die Nacht.
Die Postkartenmotive – Zuckerhut, Copacabana, Ipanema – sind nur der Anfang. Verlier dich in den Kopfsteinpflastergassen von Santa Teresa, wander durch den Tijuca-Wald mitten in der Stadt und lern, dass Rio ebenso sehr eine Lebenseinstellung wie ein Reiseziel ist.
Starte früh mit der Zahnradbahn zum Cristo Redentor, dann hinunter nach Copacabana zum Mittagessen. Am späten Nachmittag hoch auf den Zuckerhut zum Sonnenuntergang über der Bucht.
Vormittag am Strand von Ipanema, Sonnenuntergang applaudieren am Arpoador. Danach hoch nach Santa Teresa für Abendessen und einen Absacker in Lapa unter den Arcos.
Verbring den Morgen im Tijuca-Nationalpark – Wasserfälle, Affen und die Vista Chinesa. Zurück in der Stadt schlenderst du durch das aufgefrischte Hafenviertel Praça Mauá mit dem Museu do Amanhã.
Die 38 Meter hohe Art-déco-Statue thront auf dem 710 Meter hohen Corcovado und breitet ihre Arme über die ganze Stadt aus. Nimm die historische Zahnradbahn durch den Tijuca-Regenwald und komm früh, bevor Wolken und Menschenmengen den Gipfel einnehmen.
Zwei Seilbahnen schweben in zwei Etappen auf den 396 Meter hohen Granitfelsen mit Rundblick über Bucht, Strände und Corcovado. Fahr am späten Nachmittag hoch, um Tageslicht und Sonnenuntergang mit einer Fahrt zu erwischen.
Zwei legendäre Sichelbögen aus Sand, getrennt vom Fels von Arpoador, wo sich Einheimische zum Sonnenuntergang mit Applaus versammeln. Miete einen Sonnenschirm, bestell ein eiskaltes Kokosnusswasser am Kiosk und lern die Strandnummerierung nach Rettungsposten (posto).
Ein Hügelviertel aus Kopfsteinpflaster, Ateliers und der letzten gelben Straßenbahn Rios (dem bondinho), gekrönt von der 215-stufigen Fliesentreppe des Künstlers Jorge Selarón. Komm früh am Morgen für Fotos der Stufen und bleib zum Mittagessen in einem der Botecos am Largo do Guimarães.
Einer der größten urbanen Regenwälder der Welt, im 19. Jahrhundert von Hand wieder aufgeforstet und heute voller Wasserfälle, Kapuzineraffen und Aussichtspunkte wie dem Vista Chinesa. Wander zum Gipfel des Pico da Tijuca (1.021 m) oder fahr einfach zur Cascatinha Taunay am Parkeingang.
Unter dem weißen Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert verwandelt sich das Bohème-Viertel Lapa freitags und samstags in Rios lauteste Samba-Nacht. Steuere die Live-Häuser Rio Scenarium oder Carioca da Gema an und trink eine Caipirinha zwischen den Straßenständen.
Der klassische Strandstreifen mit Art-déco-Fassaden, unzähligen Hotels und der breiten Mosaikpromenade. Praktisch, lebendig und rund um die Uhr wach.
Die schickeren Südzonen-Viertel mit Boutiquen, Cafés und dem angesagtesten Sandabschnitt der Stadt. Ideal für einen entspannten, sicheren Aufenthalt.
Ein bohèmes Hügelviertel aus Ateliers, Pousadas und Kolonialvillen mit Blick über die Bucht. Charmant, künstlerisch und etwas abseits des Trubels.
Bodenständige, gut angebundene Wohnviertel mit lebendiger Bar- und Restaurantszene und Postkartenblick auf den Zuckerhut. Bei jungen Cariocas beliebt.
Der deftige Eintopf aus schwarzen Bohnen und Schweinefleisch, serviert mit Reis, Farofa, Grünkohl und Orange. Traditionell mittwochs und samstags – probier ihn im Bar do Mineiro in Santa Teresa.
Warme, zähe Käsebällchen aus Tapiokamehl, von Natur aus glutenfrei. In jeder Padaria zum Morgenkaffee zu haben.
Brasilianisches Grillfleisch nach Rodízio-Art, wo Kellner Spieße an den Tisch bringen, bis du aufgibst. Picanha (Tafelspitz) ist der Kult-Cut.
Eine eiskalte Açaí-Schale nach dem Strand und frisches Kokoswasser direkt aus der Nuss am Kiosk – der flüssige Treibstoff Rios.
Rio ist ganzjährig warm; die zuverlässigsten Sonnentage bringt der Winter (Mai bis September) mit milderen Temperaturen und weniger Regen. Der Sommer (Dezember bis März) ist heiß, feucht und voller Energie – hier fällt auch der Karneval, meist im Februar. Silvester (Réveillon) an der Copacabana ist ein eigenes Spektakel in Weiß.
Die Metro verbindet Copacabana, Ipanema, Botafogo und das Zentrum schnell und sicher – am besten mit einer aufladbaren Karte. Für Strecken abseits der Linie nimm Uber statt Straßentaxis. Als Tagesausflug lohnen sich Niterói mit dem Fährblick auf Rio oder die Bergstadt Petrópolis.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Rio de Janeiro ist insgesamt ein teures Reiseziel.