Die ummauerte Stadt zu Fuß
Starte am Torre del Reloj, schlendere zur Plaza Santo Domingo und durch San Diego, mit einer Kaffeepause im Schatten. Klettere zum Sonnenuntergang auf die Wälle und stoße mit einem Drink über der Karibik an.
Cartagena de Indias ist Kolumbiens Karibik-Juwel: eine ummauerte Kolonialstadt aus ockerfarbenen Fassaden, Bougainvillea und salziger Meeresluft. Innerhalb der Mauern verlierst du dich zwischen Pferdekutschen, Kirchtürmen und Plätzen, auf denen abends Cumbia und Salsa erklingen.
Doch die Stadt lebt genauso auf dem Wasser und in der Hitze. Vormittags Festungen und Kunsthöfe, nachmittags eine Bootsfahrt zu türkisen Inseln, nachts Straßenküche und Rumbars in Getsemaní, das alles bei tropischen 30 Grad, die zum langsamen Reisen zwingen.
Starte am Torre del Reloj, schlendere zur Plaza Santo Domingo und durch San Diego, mit einer Kaffeepause im Schatten. Klettere zum Sonnenuntergang auf die Wälle und stoße mit einem Drink über der Karibik an.
Erkunde vormittags die Rampen und Tunnel des Castillo San Felipe, dann hinauf zum Convento de la Popa für den Rundumblick. Am Abend tauchst du in Getsemaní ein: Wandkunst, Plaza de la Trinidad und Salsa im Café Havana.
Nimm morgens ein Boot zu den Islas del Rosario zum Schnorcheln über Korallenriffen. Nachmittags entspannst du am weißen Sand von Playa Blanca auf Barú, bevor es zurück in die Stadt geht.
Die von einer massiven Steinmauer umschlossene Altstadt ist UNESCO-Welterbe: ockerfarbene Kolonialhäuser, blühende Balkone und schattige Plätze wie die Plaza Santo Domingo mit Boteros molliger Bronzefigur. Lauf bei Sonnenuntergang oben auf den Wällen entlang, wo die Karibik auf der einen und die Dächer auf der anderen Seite liegen.
Das einstige Handwerkerviertel direkt vor den Mauern ist heute Cartagenas kreatives Herz, mit Wandbildern, wehenden Wimpelketten und Gassen voller Bars. Abends füllt sich die Plaza de la Trinidad mit Straßenmusikern, Ceviche-Ständen und Salsa aus dem legendären Café Havana.
Die 1657 begonnene Festung ist das größte spanische Bollwerk in Amerika und trotzte mehreren Belagerungen über ihr Netz aus Rampen und Tunneln. Steig zur Spitze hinauf für den besten Rundumblick auf die Altstadt und die moderne Skyline von Bocagrande.
Rund eine Bootsstunde vor der Küste liegt dieser Nationalpark aus Korallenriffen mit türkisem Wasser und palmengesäumten Sandbänken, ideal zum Schnorcheln. Für einen Tagesausflug schließt sich meist der breite weiße Strand von Playa Blanca auf der Insel Barú an.
Auf Cartagenas höchstem Hügel thront dieses 1607 gegründete Kloster mit einem blütenumrankten Innenhof und der Kapelle der Stadtpatronin Virgen de la Candelaria. Von der Terrasse überblickst du die gesamte Bucht, die Festung und das offene Karibische Meer, am schönsten kurz vor Sonnenuntergang.
Cartagenas Aromen sind afrokaribisch und salzig-frisch: Palenqueras balancieren Obstschalen auf dem Kopf, Stände braten arepas de huevo und Ceviche wird im Becher zum Mitnehmen serviert. Setz dich abends an die Plaza de la Trinidad und iss dich mit einem kalten Bier durch die Karren.
Der Kern der ummauerten Stadt, voller Boutique-Hotels, Rooftop-Bars und der schönsten Kolonialplätze. Zentral und lauffreudig, aber abends der belebteste und teuerste Teil.
Die ruhigere, bohemienhafte Ecke der Altstadt rund um die Kunsthochschule Bellas Artes. Nur Minuten von El Centro, aber mit gemütlicheren Cafés und weniger Trubel.
Das kreative, junge Viertel direkt vor den Mauern mit Wandkunst, Hostels und dem besten Nachtleben. Ideal für Reisende, die Atmosphäre über Luxus stellen.
Die moderne Hochhaus-Halbinsel im Süden mit Stadtstränden und Blick auf die Karibik. Praktisch für einen Strandurlaub, per Taxi wenige Minuten von der Altstadt.
Die ikonische frittierte Maistasche mit einem ganzen Ei im Inneren, golden und knusprig. Das beste Frühstück findest du morgens an den Straßenständen.
Garnelen oder Fisch in Limette, oft mit einem Hauch Kokosmilch oder Suero. Wird gern im Becher gereicht und mit knusprigen Kochbananenchips gelöffelt.
Ein reichhaltiger Meeresfrüchte-Eintopf in Kokosmilch, das Herzstück der afrokaribischen Küche der Stadt. Am besten in einem Restaurant mit Blick aufs Meer.
Süßlicher Kokosreis mit einem ganzen frittierten Fisch, die Küstenkombination schlechthin. An den Stränden von Barú direkt frisch serviert.
Die trockene Hochsaison von Dezember bis April bringt Sonne, Meeresbrise und wenig Regen bei rund 30 Grad. August bis November sind schwül und regnerisch, dafür günstiger. Karneval- und Feiertagswochen sind besonders voll und teuer.
Die Altstadt und Getsemaní erkundest du am besten zu Fuß, alles liegt eng beieinander. Taxis haben keine Taxameter, also handle den Preis vor dem Einsteigen aus; für Inseln und Playa Blanca fahren Boote vom Muelle de la Bodeguita.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Cartagena ist insgesamt ein erschwingliches Reiseziel.