Altstadt & Kathedrale
Beginn an der Kathedrale La Seu und dem Palast Almudaina, dann durch die arabischen Bäder und die Gassen des Casc Antic. Ausklang bei Tapas und einer caña rund um die Plaça Major.
Palma trägt seine Geschichte leicht: Eine gewaltige gotische Kathedrale wacht über den Yachthafen, während dahinter ein Labyrinth honigfarbener Gassen zu Renaissance-Innenhöfen, arabischen Bädern und sonnigen Plätzen führt. Es ist eine Hauptstadt zum Bummeln, mit einem Espresso in der Hand und keinem festen Plan.
Jenseits der Altstadt gibt sich die Stadt entspannt und mediterran. In Santa Catalina isst und trinkt man rund um einen alten Markt, in Portixol schwimmt man am Frühstückstisch, und die Berge der Tramuntana sowie versteckte Buchten liegen nur eine kurze Fahrt entfernt.
Beginn an der Kathedrale La Seu und dem Palast Almudaina, dann durch die arabischen Bäder und die Gassen des Casc Antic. Ausklang bei Tapas und einer caña rund um die Plaça Major.
Frühstück am Mercat de Santa Catalina, dann Kunst im Es Baluard und Aufstieg zum Castell de Bellver für den Rundblick. Abends Dinner und ein Bad in Portixol.
Mit der Holzbahn von 1912 nach Sóller, dann per Straßenbahn hinunter zum Hafen. Wer lieber Bergdörfer mag, fährt weiter nach Valldemossa und Deià.
Dieser honigfarbene gotische Gigant erhebt sich direkt über der Uferpromenade, mit einem der höchsten Kirchenschiffe Europas und der größten Fensterrose der gotischen Welt. Komm zur Öffnungszeit — zweimal im Jahr, Anfang Februar und Mitte November, wirft das Morgenlicht die Farben der Rose als leuchtende Acht auf die Wand.
Eine seltene kreisrunde Festung aus dem 14. Jahrhundert, umgeben von Pinienwäldern auf einem Hügel über der Bucht. Steig auf die Dachterrasse für einen vollen 360°-Blick über Palma, den Hafen und die Serra de Tramuntana.
Verlier dich in den honigfarbenen Gassen der Altstadt, vorbei an Renaissance-Innenhöfen (patis), den arabischen Bädern aus dem 10. Jahrhundert und dem Königspalast Almudaina. Jeden Dienstag schenken viele Bars eine caña mit gratis Tapa aus — die lokale Art zu naschen.
Palmas ältester Lebensmittelmarkt bildet das Herz des angesagtesten Viertels, mit Ständen voller Inselkäse, Sobrassada und fangfrischem Fisch. Ergatter einen Hocker an einer Markttheke für Austern und einen Wermut und schlendere dann zum Essen die Carrer de la Fàbrica entlang.
Ein holzvertäfelter Zug von 1912 zuckelt von Palma durch Orangenhaine und Tunnel der Tramuntana ins Städtchen Sóller, dann rumpelt eine historische Straßenbahn weiter zum Hafen. Setz dich bei der Ausfahrt aus Palma auf die rechte Seite für die schönsten Talblicke.
Dieses ehemalige Fischerviertel östlich des Zentrums ist zur stilvollsten Uferpromenade Palmas geworden, mit einem kleinen Hafen voller Cafés und Badestellen. Komm zum Brunch mit Meerblick oder für ein Bad zum Sonnenuntergang von der Promenade aus.
Das historische Herz rund um die Kathedrale, ein Gewirr aus Steingassen, versteckten Innenhöfen und Boutiquen. Zu Fuß ist alles erreichbar, aber Rollkoffer und Kopfsteinpflaster vertragen sich schlecht.
Das lässige Foodie-Viertel mit Markt, Windmühlen und Bars, beliebt bei Einheimischen und Digital-Nomaden. Ideal, wenn du abends zwischen Tapas und Cocktails ziehen willst.
Ehemalige Fischerdörfer entlang der Küste östlich des Zentrums, heute eine ruhige, chice Promenade mit Brunch-Lokalen. Toll für einen Aufenthalt am Wasser abseits des Trubels.
Die baumgesäumte Prachtstraße mit Palästen, Flagship-Stores und Straßencafés, zentral und elegant. Perfekt, um alles zu Fuß zu erledigen.
Die spiralförmige, mit Puderzucker bestäubte Blätterschnecke aus Schweineschmalz ist das süße Wahrzeichen der Insel. Am besten frisch mit einer heißen Schokolade im historischen Ca'n Joan de s'Aigo.
Rustikales Bauernbrot mit reifer Tomate, Olivenöl und Salz, oft belegt mit Käse, Schinken oder Sobrassada. Der ehrlichste Snack der Insel.
Geschichtetes Gemüse aus gebratenen Kartoffeln, Auberginen und Paprika unter Tomatensoße, im Tontopf serviert. Mallorcas Antwort auf die Ratatouille.
Streichzarte, mit Paprika gewürzte Rohwurst, warm auf Brot mit einem Tropfen Honig ein Traum. Auf jedem Markt und in jeder Bodega zu finden.
Am schönsten ist Palma von Ende April bis Mitte Mai und von September bis Oktober, wenn die Tage warm sind, das Meer noch badetauglich und die Menschenmengen dünner. Der Hochsommer wird heiß (oft über 30 °C) und voll, ist aber ideal für Strandtage. Die Winter sind mild und ruhig, mit klaren Tagen für Sightseeing.
Die Altstadt erkundet man am besten zu Fuß; Busse und die Metro decken den Rest der Stadt gut ab. Für Ausflüge in die Tramuntana oder zu versteckten Buchten sind ein Mietwagen oder Roller praktisch, während die historische Sóller-Bahn ein Erlebnis für sich ist.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Palma ist insgesamt ein teures Reiseziel.