Eivissa & Dalt Vila
Bummle durch den Yachthafen und die Marktgassen, dann hinauf in die ummauerte Altstadt zur Kathedrale. Abends Tapas und ein erster Blick ins Nachtleben von Pacha.
Ibiza lebt von seinen Gegensätzen: die weltberühmten Clubs von Playa d'en Bossa und Sant Antoni auf der einen Seite, die stille UNESCO-Altstadt Dalt Vila und pinienbewaldete Norden auf der anderen. Tagsüber gehören der Insel türkisfarbene Calas und Sonnenuntergänge, für die Menschen jeden Abend applaudieren.
Abseits des Trubels findest du weiße Landdörfer, Hippie-Märkte und den mythischen Felsen Es Vedrà. Wer nur an Party denkt, verpasst die halbe Insel – hier gehören Strandruhe und Nachtleben untrennbar zusammen.
Bummle durch den Yachthafen und die Marktgassen, dann hinauf in die ummauerte Altstadt zur Kathedrale. Abends Tapas und ein erster Blick ins Nachtleben von Pacha.
Vormittags baden an der Cala Comte oder Cala Salada, nachmittags weiter nach Cala d'Hort zum Blick auf Es Vedrà. Bleib zum Sonnenuntergang – dem schönsten der Insel.
Fahr durch die Pinienwälder des Nordens zur Cova de Can Marçà, dann weiter zum Markt von Las Dalias oder Punta Arabí. Ausklang bei einem ruhigen Abendessen in Santa Eulària.
Die von Renaissance-Mauern umschlossene Altstadt von Eivissa ist seit 1999 UNESCO-Welterbe und krönt den Hügel mit ihrer Kathedrale. Steig die kopfsteingepflasterten Gassen bei Sonnenuntergang hinauf, wenn das Licht die Bastion goldgelb färbt.
Der rund 400 Meter hohe Felsen Es Vedrà ragt vor der Südwestküste steil aus dem Meer und gilt als eines der magischsten Wahrzeichen der Insel. Bring dir vom Strand Cala d'Hort Sonnenuntergangszeit und ein kaltes Getränk mit – der Blick auf die Silhouette ist unvergesslich.
Der Westküstenstrand blickt auf eine Streuung kleiner Felseninseln in türkis- und saphirblauem Wasser und liefert die vielleicht schönsten Sonnenuntergänge der Insel. Komm früh, denn die Sandbuchten füllen sich im Hochsommer schnell.
Der 1985 gegründete Markt in Sant Carles ist das bunte Herz von Ibizas Hippie-Erbe, mit hunderten Ständen voller Mode, Schmuck und Kunsthandwerk. Er läuft ganzjährig samstags; unter der Woche im Sommer trifft man sich in Es Canà auf dem Punta-Arabí-Markt.
Von Pachas Kirschen-Logo in Eivissa bis zur Open-Air-Bühne des Ushuaïa in Playa d'en Bossa hat Ibiza die berühmtesten Clubs der Welt in einer Saison von Ende Mai bis Mitte Oktober. Nimm den nächtlichen Disco Bus (rund 4-5 Euro) statt eines Taxis – schneller und viel billiger.
Diese rund 100.000 Jahre alte Höhle in den Klippen von Port de Sant Miquel wurde einst von Schmugglern als Versteck genutzt. Die geführte Runde endet mit einer Licht- und Musikshow an einem zehn Meter hohen Wasserfall.
Das lebendige Zentrum mit Yachthafen, Tapas-Gassen und der ummauerten Altstadt darüber. Ideal für alle, die Kultur, Restaurants und Nachtleben zu Fuß erreichen wollen.
Der gepflegte, familienfreundliche Osten mit palmengesäumter Promenade, Kunstgalerien und ruhigen Buchten. Eine entspannte Basis fern vom Clubtrubel.
Der junge, budgetfreundliche Westen, berühmt für die Sunset Strip-Bars und den Blick auf den Sonnenuntergang. Viel Auswahl an günstigen Unterkünften und Ausgehen.
Pinienwälder, Öko-Restaurants, Yoga-Retreats und einsame Calas. Die ruhigste, ursprünglichste Seite der Insel – ideal mit Mietwagen.
Der Fischerklassiker der Insel: erst die Brühe mit Reis, dann der Fisch mit Alioli. In Strandlokalen wie El Bigotes an der Cala Mastella nur auf Reservierung.
Ein deftiger Bauerneintopf aus Huhn, Lamm, kleinen Kartoffeln und den ibizenkischen Würsten Sobrassada und Botifarró. Klassisches Sonntagsessen im Landesinneren.
Der typische Käsekuchen aus Schafs- und Ziegenkäse, Eiern und frischer Minze, die ihm die grüne Note gibt. Zum Kaffee ein Muss.
Der süßliche Kräuterlikör auf Anis-Basis, mit dem hier jedes Essen endet – eiskalt aus dem Gefrierschrank serviert.
Von Mai bis Oktober zeigt sich Ibiza von seiner besten Seite, mit warmem Meer und offenen Chiringuitos. Juli und August sind am heißesten, teuersten und vollsten; Ende Mai/Juni und September bieten Clubsaison ohne die extremen Preise. Im Winter ist die Insel ruhig und viele Betriebe schließen.
Ein Mietwagen (rund 30-50 Euro/Tag) ist die freieste Art, die abgelegenen Calas und Dörfer zu erreichen. Das Tagesbusnetz deckt alle größeren Orte ab, und der nächtliche Disco Bus verbindet Clubs und Strände günstig. Ein Tagesausflug per Fähre auf die Nachbarinsel Formentera lohnt sich unbedingt.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Ibiza ist insgesamt ein teures Reiseziel.