Norden & Hauptstadt
Starte am Zentralmarkt von Port Louis und der Caudan Waterfront, spaziere durch den botanischen Garten von Pamplemousses mit seinen Riesenseerosen und lass den Abend in Grand Baie ausklingen.
Mauritius ist mehr als ein Postkarten-Strand: Die Vulkaninsel im Indischen Ozean vereint zuckerweiße Buchten, zerklüftete Berge und einen kulturellen Cocktail aus indischen, kreolischen, chinesischen und französischen Einflüssen. Ein türkisfarbenes Korallenriff umschließt fast die gesamte Küste und macht das Meer badewannenwarm.
Doch das Landesinnere überrascht ebenso: Regenwald, Wasserfälle, Teeplantagen und heilige Kraterseen liegen nur eine kurze Fahrt vom Strand entfernt. Wer über den Sonnenschirm hinausschaut, findet ein Land mit Geschichte, würziger Küche und herzlicher Gastfreundschaft.
Starte am Zentralmarkt von Port Louis und der Caudan Waterfront, spaziere durch den botanischen Garten von Pamplemousses mit seinen Riesenseerosen und lass den Abend in Grand Baie ausklingen.
Fahre ins Hochland zum heiligen See Grand Bassin, bestaune die Siebenfarbige Erde und den Wasserfall von Chamarel und halte an den Aussichtspunkten des Black-River-Gorges-Nationalparks unter Le Morne.
Nimm ein Boot ab Trou d'Eau Douce zur Île aux Cerfs, schnorchle in der türkisfarbenen Lagune und entspanne am Puderstrand von Belle Mare.
Der 556 Meter hohe Basaltmonolith im Südwesten ist UNESCO-Welterbe und ein Symbol des Widerstands entflohener Sklaven. Wer früh startet, schafft die steile Wanderung zum Aussichtspunkt vor der Mittagshitze und blickt auf den berühmten 'Unterwasser-Wasserfall'.
In diesem Geopark schimmern die Dünen aus vulkanischem Sand in Rot-, Braun- und Violetttönen, die sich nie vermischen. Kombiniere den Besuch mit dem 100 Meter hohen Chamarel-Wasserfall gleich nebenan und den Riesenschildkröten des Parks.
Dieser Kratersee im Hochland ist der heiligste Hindu-Ort der Insel, bewacht von einer 33 Meter hohen Shiva-Statue. Am eindrucksvollsten wird er während des Maha-Shivaratri-Festes, wenn Tausende barfüßige Pilger hierher wandern.
Diese Insel vor der Ostküste besitzt einige der weißesten Sandstrände und türkisfarbensten Lagunen Mauritius'. Man erreicht sie per Katamaran oder Schnellboot ab Trou d'Eau Douce; wer die Massen meiden will, kommt früh oder bleibt bis zum späten Nachmittag.
Der größte Nationalpark der Insel schützt den letzten Rest einheimischen Regenwaldes mit endemischen Vögeln wie dem Mauritius-Rosentäubchen. Der Aussichtspunkt Alexandra Falls ist ohne Wanderung erreichbar, während markierte Pfade tief in die Schluchten führen.
Der überdachte Markt der Hauptstadt ist eine Reizüberflutung aus Gewürzen, tropischen Früchten und dampfenden Straßensnacks. Iss ein frisch gefülltes Dholl Puri im Stehen und schlendere danach zur Caudan Waterfront am Hafen.
Der lebhafteste Ort im Norden mit Bars, Bootstouren und Boutiquen. Ideal, wenn du abends etwas erleben willst, doch für ruhiges Schwimmen weichst du besser auf nahe Strände wie Pereybère aus.
Langer, öffentlicher Strand an der Westküste mit einer vom Riff geschützten, ruhigen Lagune. Familienfreundlich, gut für Sonnenuntergänge und ein günstiger Ausgangspunkt für Ausflüge in den Südwesten.
Puderweicher Sand und glasklare Lagunen an der Ostküste, gesäumt von einigen der besten Resorts der Insel. Die ruhigste Wahl für Paare und Sprungbrett zur Île aux Cerfs.
Entspanntes Surferdorf im Westen mit böhmischem Flair und weniger großen Hotels. Bekannt für Delfinbeobachtung im Morgengrauen und die nahen Salzpfannen.
Das Nationalgericht schlechthin: dünnes Fladenbrot aus gelben Spalterbsen, gefüllt mit Bohnencurry, Chutney und eingelegtem Gemüse. Für ein paar Rupien vom Straßenstand und überall gleich beliebt.
Knusprige, frittierte Küchlein aus gelben Spalterbsen und Chili, der klassische Snack zum Frühstück oder zwischendurch. Am besten heiß, oft in Brot mit etwas Chutney gereicht.
Kreolischer Schmortopf auf Tomatenbasis mit Knoblauch, Zwiebeln und Thymian, zubereitet mit Wurst, Huhn oder Fisch. Wird mit Reis, Linsen und Pickles serviert.
Sino-mauritisches Erbe: gebratene Nudeln und gedämpfte Teigtaschen in klarer Brühe, am besten in Port Louis' Chinatown. Herzhaft, günstig und ein Fest der Aromen.
Die beste Reisezeit ist von Mai bis Dezember, wenn es trocken, sonnig und angenehm mild ist. Von November bis April wird es heiß und schwül, und zwischen Januar und März besteht Zyklongefahr. Der Oktober gilt vielen als idealer Kompromiss.
Ein Mietwagen bietet die meiste Freiheit, da die Insel klein ist, doch man fährt links. Busse sind günstig und decken das Land gut ab, sind abends aber selten. Für Ausflüge lohnen sich Fahrer oder geführte Touren in den bergigen Südwesten.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Mauritius ist insgesamt ein teures Reiseziel.