Altstadt & Laternen
Schlender durch die gelben Kaufmannshäuser, überquere die japanische Brücke und besuch eine Versammlungshalle. Bleib bis zum Abend, wenn die Laternen angehen, und lass ein Kerzenlicht auf dem Hoai-Fluss treiben.
Hoi An war einst einer der lebhaftesten Handelshäfen Asiens, und seine UNESCO-geschützte Altstadt hat den Charme dieser Ära bewahrt: senfgelbe Kaufmannshäuser, chinesische Versammlungshallen und die berühmte japanische Brücke, alle zu Fuß erreichbar. Nachts hängen Tausende Seidenlaternen über den Gassen und spiegeln sich im trägen Thu-Bon-Fluss.
Doch die Stadt lebt nicht nur von der Vergangenheit. Tagsüber radelst du durch Reisfelder zu An Bang Beach, lässt dir einen Anzug maßschneidern und isst Cao Lau, die es sonst nirgends gibt. Hoi An ist klein genug, um es in Ruhe zu genießen, und reich genug, um mehrere Tage zu füllen.
Schlender durch die gelben Kaufmannshäuser, überquere die japanische Brücke und besuch eine Versammlungshalle. Bleib bis zum Abend, wenn die Laternen angehen, und lass ein Kerzenlicht auf dem Hoai-Fluss treiben.
Fahr früh zu den Cham-Tempeln von My Son, bevor die Hitze kommt. Nachmittags lernst du in einem Kochkurs oder auf dem Markt die lokalen Zutaten kennen und isst zum Abend Cao Lau.
Radel nach An Bang zum Baden und Meeresfrüchte-Lunch. Danach paddelst du in einem runden Korbboot durch die Kokospalmen-Wasserwege von Cam Thanh.
Die um 1593 erbaute überdachte Brücke verband einst das japanische mit dem chinesischen Viertel und ziert heute den 20.000-Dong-Schein. Komm früh am Morgen, bevor die Reisegruppen den schmalen Durchgang füllen.
In jeder Vollmondnacht des Mondkalenders werden die Straßenlampen gelöscht und Tausende Seidenlaternen tauchen die Altstadt in warmes Licht. Kauf für ein paar Dong eine Kerzenlaterne und lass sie mit einem Wunsch auf dem Hoai-Fluss treiben.
Diese dicken Nudeln, angemacht mit Schweinefleisch, knusprigen Croutons und Kräutern, gibt es authentisch nur hier, weil sie mit Wasser aus bestimmten alten Brunnen und Asche von den Cham-Inseln zubereitet werden. Probier eine Schale bei den Garküchen des Zentralmarkts.
Über die Fußgängerbrücke gegenüber der Altstadt reihen sich am Nguyen-Hoang-Nachtmarkt Hunderte Stände mit Laternen, Snacks und Souvenirs. Feilsch freundlich um eine handgemachte Seidenlaterne und iss danach Grillspieße am Flussufer.
Hoi An ist Vietnams Hauptstadt der Maßanfertigung: Hunderte Ateliers nähen Anzüge, Kleider oder Mäntel oft binnen 24 Stunden. Bestell am ersten Tag, damit Zeit für eine Anprobe und Änderungen bleibt, und lass die Stoffqualität schriftlich bestätigen.
Nur zehn Radminuten von der Altstadt liegt An Bang mit weichem Sand, Strandbars und frischen Meeresfrüchten am Tisch. Miet eine Liege bei einer der Bambusbuden und bleib zum Sonnenuntergang über der Bucht.
Das autofreie Herz mit den meisten Sehenswürdigkeiten, Cafés und Schneidern. Ideal, wenn du alles zu Fuß erreichen und mitten im abendlichen Laternenlicht wohnen willst.
Die Insel gegenüber mit Nachtmarkt und Flusspromenade, nur eine Brücke entfernt. Etwas lebhafter und günstiger, mit Blick zurück auf die beleuchtete Altstadt.
Das Strandviertel im Osten mit Boutique-Hotels, Strandbars und Meeresbrise. Perfekt, wenn du Baden und Ruhe der Altstadtdichte vorziehst.
Ländliches Grün mit Kokospalmen-Wasserwegen und Homestays zwischen Reisfeldern. Ruhig, authentisch und nur eine kurze Fahrt vom Zentrum entfernt.
Dicke Nudeln mit Schweinefleisch, Kräutern und knusprigen Croutons, zubereitet mit lokalem Brunnenwasser. Am besten in den Garküchen des Zentralmarkts.
Zarte, durchscheinende Reismehl-Teigtaschen mit Garnelen, gekrönt von gerösteten Schalotten. Fast alle stammen aus einer einzigen Familienküche in der Altstadt.
Das von Anthony Bourdain berühmt gemachte Sandwich in der Phan-Chu-Trinh-Straße 2B, knusprig und üppig gefüllt. Rechne mit einer Schlange, die sich lohnt.
Breite, kurkumagelbe Nudeln mit wenig, kräftiger Brühe, Erdnüssen und Reiscracker. Ein herzhaftes Gericht der Region Quang Nam.
Februar bis April ist am angenehmsten: trocken, mild und weniger schwül. Der Sommer wird heiß und feucht, während die Monate Oktober und November Regen und gelegentliche Überschwemmungen am Fluss bringen können.
Die Altstadt erkundest du am besten zu Fuß oder mit dem oft kostenlosen Leihrad des Hotels. Für Strand, My Son oder Da Nang nimmst du günstig Grab-Motorrad, Taxi oder eine gebuchte Tour; plane die Vollmondnacht ein, wenn du das Laternenfest sehen willst.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Hoi An ist insgesamt ein kostengünstiges Reiseziel.