Renaissance-Zentrum
Starte am Dom, steig auf die Kuppel und wirf einen Blick ins Baptisterium. Nachmittags die Uffizien mit Zeitfensterticket, dann zum Sonnenuntergang über die Ponte Vecchio schlendern.
Florenz ist eine Stadt im Maßstab eines Fußgängers: In wenigen Minuten läufst du von Brunelleschis Kuppel zu den Uffizien und über den Arno ins Handwerkerviertel Oltrarno. Ockerfarbene Paläste, marmorne Fassaden und ein halbes Jahrtausend Kunst drängen sich in eine überraschend kleine Altstadt.
Doch Florenz lebt nicht nur von den Medici. Auf den Märkten dampfen Lampredotto-Kessel, in den Trattorien landet die Bistecca blutig auf dem Teller, und abends füllt sich die Piazza Santo Spirito mit Einheimischen. Rundum warten die Hügel der Toskana auf einen Tagesausflug.
Starte am Dom, steig auf die Kuppel und wirf einen Blick ins Baptisterium. Nachmittags die Uffizien mit Zeitfensterticket, dann zum Sonnenuntergang über die Ponte Vecchio schlendern.
Früh zur Accademia zu Michelangelos David, danach über den Mercato Centrale und San Lorenzo bummeln. Am Nachmittag Santa Croce, abends Aperitivo in einer Weinbar.
Über den Fluss zum Palazzo Pitti und den Boboli-Gärten, dann durch die Werkstätten von Santo Spirito. Zum Abschluss zu Fuß hinauf zum Piazzale Michelangelo für den Sonnenuntergang.
Die Kathedrale Santa Maria del Fiore trägt die größte gemauerte Kuppel der Welt, ein Meisterwerk Brunelleschis aus dem 15. Jahrhundert. Steig die 463 Stufen hinauf und du stehst direkt unter Vasaris riesigem Jüngsten-Gericht-Fresko, bevor der Rundgang über der Stadt endet.
In den Uffizien hängt die dichteste Sammlung der Renaissance auf der Welt, von Botticellis Geburt der Venus bis zu Leonardo und Michelangelo. Buch ein Zeitfensterticket im Voraus und geh am frühen Morgen, um die Säle des ersten Korridors fast für dich zu haben.
Die älteste Brücke der Stadt überspannt den Arno seit 1345 und trägt bis heute die winzigen Läden der Goldschmiede, die Cosimo I. hier ansiedelte. Über den Geschäften verläuft der Vasarikorridor, der geheime Gang, der die Medici einst mit dem Palazzo Pitti verband.
Von dieser Terrasse am linken Arnoufer breitet sich ganz Florenz vor dir aus, mit der Kuppel und dem Turm des Palazzo Vecchio im Zentrum. Komm zum Sonnenuntergang und geh zu Fuß über das Viertel San Niccolò hinauf, um dem Menschengedränge oben zuvorzukommen.
Jenseits des Flusses schlägt das handwerkliche Herz von Florenz, mit Werkstätten für Leder, Blattgold und Buchbinderei zwischen den Gassen. Um die schlichte Fassade der Brunelleschi-Kirche Santo Spirito füllt sich die Piazza abends mit Einheimischen beim Aperitivo.
Der über fünf Meter hohe David steht seit 1873 am Ende einer eigens gebauten Tribüne der Galleria dell'Accademia. Wirf unterwegs einen Blick auf Michelangelos unvollendete Sklaven, die sich buchstäblich aus dem rohen Marmor zu winden scheinen.
Das UNESCO-geschützte Herz rund um Dom, Signoria und Uffizien: alles zu Fuß erreichbar, dafür tagsüber am vollsten. Ideal fürs erste Mal, wenn du morgens früh loswillst.
Das linke Arnoufer mit Werkstätten, Weinbars und der Piazza Santo Spirito. Ruhiger, echter und abends das lebendigste Ausgehviertel.
Rund um die Franziskanerbasilika mit den Gräbern von Michelangelo und Galilei: Lederläden, der Markt Sant'Ambrogio und studentische Trattorien.
Ein kleines Viertel am Fuß von Piazzale Michelangelo, mit mittelalterlichem Tor und schmalen Gassen. Der schönste Zustieg zum Sonnenuntergangs-Panorama.
Ein dickes T-Bone-Steak vom Chianina-Rind, über Holzglut gegrillt und stets blutig serviert. Wird nach Gewicht bestellt (meist ab etwa einem Kilo für zwei) und kommt schlicht mit Salz, Öl und weißen Bohnen.
Der berühmteste Street-Food-Snack der Stadt: in Brühe geschmorter Kutteln-Magen im knusprigen Brötchen, mit grüner Salsa oder scharfer Sauce. Klassisch am Stand Da Nerbone im Mercato Centrale.
Eine dichte Toskaner Suppe aus Cavolo nero, Cannellini-Bohnen und altbackenem Brot, langsam gekocht und dann noch einmal aufgewärmt. Bauernküche, am besten in einer schlichten Osteria.
Harte Mandelkekse, die man zum Abschluss in ein Glas süßen Vin Santo tunkt. Der toskanische Nachtisch schlechthin, in fast jeder Trattoria.
April bis Juni und September bis Oktober sind ideal: mildes Licht, angenehme Temperaturen und weniger Andrang an Dom und Ponte Vecchio. Der Juli und August werden heiß und drückend in den engen Gassen. Der Winter ist ruhig und günstig, mit kurzen, klaren Tagen.
Die Altstadt erkundest du fast ausschließlich zu Fuß, denn alles liegt in Gehweite und vieles ist Fußgängerzone. Vom Bahnhof Santa Maria Novella erreichst du Pisa, Siena oder Lucca in gut einer Stunde per Zug. Für das Chianti oder San Gimignano lohnt sich ein Bus- oder Mietwagen-Tagesausflug.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Florenz ist insgesamt eine teurere Stadt für Reisende.