Ubud und das Herzland
Starte im Morgenlicht an den Reisterrassen von Tegallalang, dann weiter zur Reinigung nach Tirta Empul. Nachmittags durch den Affenwald und den Kunstmarkt von Ubud, Abendessen mit Reisfeldblick.
Bali packt auf eine Insel, was andere Länder auf ein ganzes Reich verteilen: terrassierte Reisfelder, in Nebel getauchte Vulkane, Klippentempel und Strände für jeden Surflevel. Im Zentrum schlägt das kulturelle Herz in Ubud, während der Süden mit Beachclubs, Warungs und langen Wellen lockt.
Der balinesische Hinduismus ist überall spürbar - in den Opfergaben auf den Gehwegen, im Weihrauch am Morgen, in den Zeremonien, die den Verkehr zum Stehen bringen. Miete einen Roller oder einen Fahrer, teile deine Tage zwischen Norden und Süden auf und plane extra Zeit ein: Der Verkehr ist zäh, aber der Weg ist Teil der Show.
Starte im Morgenlicht an den Reisterrassen von Tegallalang, dann weiter zur Reinigung nach Tirta Empul. Nachmittags durch den Affenwald und den Kunstmarkt von Ubud, Abendessen mit Reisfeldblick.
Früher Aufbruch zum Sonnenaufgangs-Trek auf den Mount Batur. Auf dem Rückweg ein Bad im Wasserfall Tegenungan oder in den heißen Quellen am Batur-See, bevor du dich in Ubud ausruhst.
Fahr auf die Bukit-Halbinsel, sonne dich an Padang Padang oder Bingin, dann zum Uluwatu-Tempel für den Kecak-Feuertanz. Ausklang bei gegrilltem Fisch mit den Füßen im Sand von Jimbaran.
Der Pura Luhur Uluwatu thront auf einer 70 Meter hohen Kalksteinklippe über dem tosenden Indischen Ozean. Bleib bis zum Sonnenuntergang für den Kecak-Feuertanz auf der Freilichtbühne - komm früh, die Plätze füllen sich schnell.
Nördlich von Ubud fallen diese smaragdgrünen Terrassen in Stufen ins Tal, bewässert durch das jahrhundertealte Subak-System. Komm zwischen 7 und 9 Uhr für weiches Licht und leere Wege, bevor die Reisebusse anrollen.
Dieser Meerestempel steht auf einem Felsen, den die Flut zweimal täglich vom Festland abschneidet. Zur goldenen Stunde ist er reine Magie - stell dich rechts an die Klippe, um die Silhouette vor der untergehenden Sonne zu erwischen.
An diesem heiligen Wassertempel bei Tampaksiring reihen sich Gläubige seit über tausend Jahren unter die Quellbrunnen zur rituellen Reinigung, dem Melukat. Leih dir einen Sarong, folge der Reihe von links nach rechts und lass die kalten Strahle nur nicht aus.
Der Aufstieg auf den aktiven Vulkan startet gegen 3:30 Uhr im Dunkeln und dauert rund zwei Stunden bis zum 1.717-Meter-Gipfel. Oben wärmt dich ein am Vulkandampf gekochtes Ei, während die Sonne über dem Batur-See und dem Kegel des Agung aufgeht.
Eine Bootsstunde östlich von Bali liegt diese wildere Insel mit dem berühmten T-Rex-Felsen über dem Kelingking Beach. Der steile Abstieg zum türkisfarbenen Sand ist rutschig und schweißtreibend - festes Schuhwerk und viel Wasser lohnen sich.
Das kulturelle und spirituelle Zentrum, umgeben von Reisfeldern, Yoga-Retreats und Kunstmärkten. Ideal als Basis für Tempel, Wasserfälle und den Vulkan im Landesinneren.
Der angesagte Küstenort für Surfer, digitale Nomaden und Cafés mit Sojamilch-Latte. Schwarzsandstrände, Beachclubs und die längsten Sonnenuntergänge der Insel.
Balis polierteste Adresse mit Designer-Boutiquen, gehobenen Restaurants und stilvollen Beachclubs. Bequem gelegen für einen ersten oder letzten Abend voller Komfort.
Die Klippenhalbinsel im Süden mit Weltklasse-Surfspots, versteckten Buchten und dem berühmten Klippentempel. Ruhiger und dramatischer als der Trubel weiter nördlich.
Am offenen Feuer gedrehtes Spanferkel mit knuspriger Haut, gewürzt mit der Basa-Gede-Paste. In den Warungs ein Brunch-Gericht - komm früh, das Beste ist oft schon mittags ausverkauft.
Gehacktes Fisch- oder Hühnerfleisch mit Kokos und Gewürzen, um Zitronengrasstängel gepresst und über Kohle gegrillt. Duftet nach Rauch und schmeckt nach Bali schlechthin.
In Bananenblatt gewickelte, stundenlang geschmorte Ente, bis das Fleisch vom Knochen fällt. Ein Zeremoniengericht, das man am besten vorbestellt.
Ein Teller Reis mit einer Auswahl kleiner Beilagen - Satay, Lawar, Ei, Sambal, Gemüse. Der ehrlichste und günstigste Einstieg in die balinesische Küche, in jeder Warung.
Die Trockenzeit von April bis Oktober ist ideal: sonnige Tage, weniger Feuchtigkeit und beste Bedingungen für Vulkanbesteigungen und Reisfeldwanderungen. Juli und August sind am belebtesten und teuersten. Die Regenzeit von November bis März bringt kurze, heftige Nachmittagsschauer, aber sattgrüne Landschaften und niedrigere Preise.
Es gibt keinen wirklichen Nahverkehr - die meisten mieten einen Roller oder buchen für den Tag einen Fahrer, was überraschend günstig ist. Apps wie Grab und Gojek funktionieren im Süden, sind aber an manchen Orten eingeschränkt. Für Nusa Penida oder die Gili-Inseln fahren Schnellboote von Sanur und Padang Bai.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Bali ist insgesamt ein kostengünstiges Reiseziel.