Kaiserliches Zentrum
Starte am Stephansdom, schlendere durch die Hofburg und den Graben, dann Pause im Café Central. Nachmittags das MuseumsQuartier und die Kunstsammlungen, abends Schnitzel bei Figlmüller.
Wien trägt sein habsburgisches Erbe mit Selbstverständlichkeit: barocke Paläste, goldene Klimt-Gemälde und ein Stephansdom, der über den Dächern der Innenstadt thront. Doch die Stadt lebt langsam – in Kaffeehäusern, in denen man stundenlang bei einer Melange sitzen darf, und in den Heurigen am Stadtrand.
Zwischen den Prunkbauten pulsiert ein junges Wien aus Design-Läden im Neubau, dem Flohmarkt am Naschmarkt und Klubs unter den Bögen des Gürtels. Die Donau, die Weinberge und der Wienerwald liegen alle in Straßenbahnnähe – Großstadt und Natur greifen mühelos ineinander.
Starte am Stephansdom, schlendere durch die Hofburg und den Graben, dann Pause im Café Central. Nachmittags das MuseumsQuartier und die Kunstsammlungen, abends Schnitzel bei Figlmüller.
Vormittags Schloss Schönbrunn und Aufstieg zur Gloriette, nachmittags das Obere Belvedere mit Klimts »Kuss«. Lass den Tag bei einem Glas Wein am Naschmarkt ausklingen.
Riesenrad und ein Spaziergang durch den Prater am Morgen, dann per Straßenbahn nach Grinzing zu den Heurigen. Alternativ ein Nachmittag am Ufer der Donauinsel.
Die barocke Sommerresidenz der Habsburger zählt 1.441 Räume und einen weitläufigen Park bis hinauf zur Gloriette. Steig früh am Morgen zur Gloriette hinauf, bevor die Reisegruppen kommen, für den besten Blick über die Stadt.
Wiens gotisches Wahrzeichen trägt ein Dach aus 230.000 glasierten Ziegeln und war 1782 Schauplatz von Mozarts Hochzeit. Nimm den Aufzug zur Pummerin-Glocke im Nordturm für einen Blick über die Dächer der Altstadt.
Zwei barocke Prinz-Eugen-Paläste beherbergen die weltgrößte Klimt-Sammlung, allen voran den goldschimmernden »Kuss«. Vom Oberen Belvedere fällt der Blick über die Terrassengärten bis zur Skyline der Innenstadt.
Der ehemalige kaiserliche Jagdgrund ist heute ein weitläufiger Freizeitpark, überragt vom Riesenrad von 1897. Steig in eine der Holzgondeln, gerade wenn die Sonne über der Donau untergeht, und schlendere danach durch die schattigen Alleen.
Auf über einem Kilometer reihen sich Stände mit Oliven, Käse, Gewürzen und Meze aus aller Welt aneinander. Komm am Samstagvormittag, wenn sich der Flohmarkt anschließt, und iss ein Falafel mit einem Glas Grünem Veltliner.
Die UNESCO würdigt die Kaffeehauskultur als immaterielles Erbe: Man kauft nicht nur den Kaffee, sondern den Platz für Stunden. Bestell im Café Central unter den gotischen Gewölben eine Melange und einen Apfelstrudel und lies in Ruhe die aufgespannte Zeitung.
Das UNESCO-gelistete historische Zentrum mit Stephansdom, Hofburg und der Ringstraße. Ideal, um bei Nacht durch menschenleere Gassen zu spazieren, aber die teuerste Ecke zum Übernachten.
Wiens kreatives Viertel rund um die Spittelberggasse und die Neubaugasse: Concept-Stores, Cafés und das MuseumsQuartier gleich nebenan. Gut gelegen, entspannter als der Ring.
Zwischen Donaukanal und Prater gelegen, einst jüdisches Viertel, heute jung und durchmischt. Grüne Wege am Wasser, der Karmelitermarkt und kurze Wege in die Altstadt.
Unmittelbar am Naschmarkt, mit der Karlskirche und einer Studenten- wie Genießerszene. Zentrale, lebendige Basis mit erschwinglicheren Lokalen.
Hauchdünn geklopftes Kalbfleisch, in feinen Bröseln goldbraun in Butterschmalz gebacken – per Gesetz nur aus Kalb. Die Adresse ist Figlmüller, wo das Schnitzel über den Tellerrand ragt.
Zart gekochtes Rindfleisch mit Apfelkren, Röstkartoffeln und Schnittlauchsauce – schon Kaiser Franz Joseph soll es täglich gegessen haben. Bei Plachutta Wollzeile in vollem Zeremoniell serviert.
Der wohl berühmteste Schokoladenkuchen der Welt, 1832 von Franz Sacher erdacht: dichte Schokomasse, eine Schicht Marillenmarmelade, dunkle Glasur. Im Hotel Sacher mit ungezuckertem Schlagobers.
Die Wiener Melange – Espresso mit aufgeschäumter Milch – gehört zu einem warmen Apfelstrudel mit Rosinen und Zimt. Am schönsten in einem alten Kaffeehaus statt in einer Kette.
Mai, Juni und September bieten mildes Wetter, blühende Parks und weniger Andrang. Der Sommer ist warm und voller Freiluftkonzerte, während der Dezember mit Christkindlmärkten und Glühwein eine ganz eigene Magie entfaltet.
Das Verkehrsnetz aus U-Bahn, Straßenbahn und Bus ist dicht und pünktlich; eine 24- oder 72-Stunden-Karte lohnt sich fast immer. Vieles im Zentrum geht zu Fuß, und für Ausflüge nach Schönbrunn oder in die Weinberge von Grinzing reicht die reguläre Fahrkarte.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Wien ist insgesamt ein teures, aber lohnenswertes Reiseziel.