Königliches Seoul
Gyeongbokgung-Palast (zur Wachablösung), Bukchon Hanok Village, das Kunsthandwerk von Insadong und die Hanok-Cafés von Ikseon-dong.
Seoul bewegt sich in zwei Geschwindigkeiten zugleich. Hinter den Glastürmen von Gangnam und dem Neon von Hongdae stehen sechshundert Jahre alte Paläste, Hanok-Gassen und Teehäuser, die nie gegangen sind. Es ist eine Stadt, in der du morgens die königliche Wachablösung siehst und dich nachmittags in einer unterirdischen Mega-Mall verlierst.
Die eigentliche Magie steckt in den Details: eine dampfende Schale Kalguksu am Marktstand, Kirschblüten am Han-Fluss, eine Rooftop-Bar über dem Namsan. Effizient, sicher und lange offen, belohnt Seoul die Neugierigen zu jeder Stunde.
Gyeongbokgung-Palast (zur Wachablösung), Bukchon Hanok Village, das Kunsthandwerk von Insadong und die Hanok-Cafés von Ikseon-dong.
Frühstück am Gwangjang-Markt, Spaziergang am Cheonggyecheon-Bach, Shopping in Myeongdong und Sonnenuntergang am N Seoul Tower auf dem Namsan.
Dongdaemun Design Plaza, die Starfield Library im COEX (Gangnam), dann Abendessen und Bars in Hongdae.
Der prächtigste der fünf Königspaläste Seouls, 1395 als Sitz der Joseon-Dynastie erbaut. Plane deinen Besuch zur farbenfrohen Wachablösung oder leih dir einen Hanbok, dann ist der Eintritt frei.
Hunderte ziegelgedeckte Hanok-Häuser säumen die steilen Gassen zwischen Gyeongbokgung und Changdeokgung. Es ist ein bewohntes Viertel, also schlender leise und such dir den Dachblick über die Gahoe-dong-Gasse.
Hoch auf dem Berg Namsan krönt der Turm die Stadt mit 360-Grad-Blick, am schönsten in der Dämmerung. Fahr mit der Seilbahn hinauf und häng ein Liebesschloss ans Terrassengeländer.
Seouls beliebtester Essensmarkt, ein Labyrinth aus Ständen, an denen Bindaetteok brutzeln und Mayak-Kimbap gerollt werden. Quetsch dich auf einen Plastikhocker und bestell den Mungbohnen-Pfannkuchen mit einem Glas Makgeolli.
Zaha Hadids silbriges, raumschiffartiges Wahrzeichen bildet das Herz des Modeviertels Dongdaemun. Komm nach Einbruch der Dunkelheit für den LED-Rosengarten und die nahen Nachtgroßmärkte.
Das Studentenviertel rund um die Hongik-Universität pulsiert bis zum Morgengrauen mit Livebands, Straßenmusik, Bars und Indie-Cafés. Starte auf der Hauptstraße am 'Playground' und folge der Musik in die Seitengassen.
Traditionelle Hanok-Häuser an einem Hang zwischen zwei Palästen. Wohn hier für Alt-Seoul-Atmosphäre, Teehäuser und Kopfsteinpflastergassen.
Zentrales Shopping- und Streetfood-Zentrum, bestens angebunden und nah an den Palästen. Praktisch, aber touristisch und teurer.
Jung und künstlerisch rund um die Hongik-Universität, voller Livemusik, Bars und Indie-Cafés. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis und bestes Nachtleben.
Schickes, gehobenes Viertel südlich des Flusses mit Luxusboutiquen, der COEX-Mall und der Starfield Library.
Grill dir marinierten Schweinebauch (Samgyeopsal) oder Bulgogi direkt am Tisch und wickel ihn mit Ssamjang in ein Salatblatt. Am besten in einem lauten Grillhaus in Mapo.
Zähe Reiskuchen in feuriger Gochujang-Soße, die Königin des Streetfoods. Am besten vom Zeltstand (Pojangmacha) in Myeongdong.
Knusprige Mungbohnen-Pfannkuchen und suchterzeugende Mini-Seetangröllchen am Gwangjang-Markt. Ideal mit einem Krug Makgeolli.
Kalte Buchweizennudeln in eiskalter Brühe, ein Sommer-Muss. Gib einen Löffel scharfen Senf und Essig dazu, bevor du schlürfst.
Frühling (April bis Juni) und Herbst (September bis November) sind ideal – erst Kirschblüten, später leuchtendes Laub bei milden Tagen. Der Sommer ist heiß, schwül und bringt im Juli Monsunregen; der Winter ist kalt und trocken mit gelegentlichem Schnee.
Die U-Bahn ist sauber, günstig und auch auf Englisch beschildert; hol dir an jedem Convenience Store eine T-money-Karte und lad sie auf. Taxis sind erschwinglich und Kakao T funktioniert wie Uber. Als Tagesausflüge sind die DMZ, Nami Island und die Festung von Suwon leicht erreichbar.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Seoul ist insgesamt ein teures Reiseziel.