Tempel der Altstadt zu Fuss
Beginn am Wat Phra Singh, weiter zum wuchtigen Wat Chedi Luang und zum Denkmal der Drei Koenige. Nachmittags eine Massage oder ein Cafe, und wenn Sonntag ist, die Sunday Walking Street am Abend.
Chiang Mai bewegt sich in einem anderen Takt als der Rest Thailands: langsamer, gruener, umgeben von den Bergen des Nordens. Innerhalb der alten Stadtmauern und des Wassergrabens draengen sich mehr als dreissig Tempel zwischen Cafes, Nachtmaerkten und Werkstaetten.
Einen Morgen kannst du auf einen Berggipfel-Tempel steigen, den Nachmittag in einer Roesterei in Nimman verbringen und den Abend mit Khao Soi an einem Plastiktisch beschliessen. Ringsum warten Dschungel, Wasserfaelle und Elefanten-Reservate auf einen Tagesausflug.
Beginn am Wat Phra Singh, weiter zum wuchtigen Wat Chedi Luang und zum Denkmal der Drei Koenige. Nachmittags eine Massage oder ein Cafe, und wenn Sonntag ist, die Sunday Walking Street am Abend.
Frueh hinauf zum Wat Phra That Doi Suthep, ueber den Monk's Trail zurueck zum versteckten Wat Pha Lat. Nachmittags Cafes und Laeden in Nimman, Ausklang am Ping-Fluss.
Ein voller Tag ausserhalb der Stadt: entweder der Doi-Inthanon-Nationalpark mit Wasserfaellen und Koenigspagoden, oder ein ethisches Elefanten-Reservat im Tal von Mae Taeng.
Chiang Mais heiligster Tempel thront auf einem Berg im Westen der Stadt, sein goldener Chedi glaenzt ueber allem. Steig die 306 Stufen der Naga-Treppe hinauf und komm frueh, bevor die Reisebusse eintreffen, fuer den freien Blick uebers Tal.
Der massige Backstein-Chedi im Herzen der Altstadt war einst der hoechste Bau des Koenigreichs Lanna, bis ein Erdbeben im 16. Jahrhundert seine Spitze abtrug. Bleib bis zum spaeten Nachmittag, wenn das warme Licht die Elefantenreliefs am Sockel zum Leuchten bringt.
Auf 2.565 Metern ist der Doi Inthanon der hoechste Punkt Thailands, mit nebelverhangenen Bergwaeldern, Reisterrassen und den beiden Koenigspagoden auf dem Grat. Nimm morgens eine Jacke mit, denn auf dem Gipfel wird es empfindlich kuehl.
Rund um Chiang Mai bieten Auffangstationen gerettete Elefanten ein Zuhause, wo du sie fuettern, baden und beobachten kannst, statt zu reiten. Waehle bewusst ein Reservat ohne Reiten und mit kleinen Gruppen, wie den Elephant Nature Park im Mae-Taeng-Tal.
Jeden Sonntagabend verwandelt sich die Ratchadamnoen Road vom Tha-Phae-Tor an in einen kilometerlangen Markt aus Handwerk, Streetfood und Musik. Komm gegen 17 Uhr, bevor das Gedraenge einsetzt, und schlemm dich durch die Tempelhoefe, wo die Garkuechen aufgebaut sind.
Diese cremige Curry-Nudelsuppe aus Kokosmilch, mit weichen Eiernudeln und einem Nest knuspriger Nudeln obendrauf, ist das Signaturgericht Nordthailands. Iss sie mit den eingelegten Senfblaettern, Schalotten und einem Spritzer Limette am Tischrand, und probier sie in einem der Lokale rund um Wat Faham.
Das quadratische, von Mauer und Graben umschlossene Zentrum ist die beste Basis fuer Erstbesucher, mit den grossen Tempeln in Fussweite. Abends wird es ruhig und die Gassen zwischen den Guesthouses laden zum Bummeln ein.
Westlich der Altstadt, rund um die Uni, ist Nimman das moderne Chiang Mai: Spezialitaeten-Cafes, Designlaeden, das Maya-Center und ein reges Abendleben. Ideal fuer laengere Aufenthalte und alle, die gern arbeiten und schlemmen.
Ostwaerts der Altstadt saeumen Teakholz-Villen, Restaurants und Bars den Ping-Fluss, dazu der grosse Warorot-Markt gleich daneben. Ein ruhigerer, lokal gepraegter Winkel mit schoenen Sonnenuntergaengen ueber dem Wasser.
Suedlich der Altstadt dreht sich hier alles um den taeglichen Night Bazaar, mit Hotels, Garkuechen und Souvenirstaenden. Praktisch und lebhaft, wenn auch touristischer als der Rest der Stadt.
Die cremige Curry-Nudelsuppe mit knusprigen Nudeln obendrauf ist das Wahrzeichen der Region. Ein Klassiker zur Mittagszeit, viele Lokale schliessen am Nachmittag.
Die krautige nordthai-Wurst aus Schweinefleisch, Zitronengras, Kaffernlimette und Chili wird gegrillt und in Scheiben serviert. Am besten frisch vom Rost auf einem Markt.
Zart geschmortes Schweinshaxe ueber Reis, mit Ei und eingelegtem Gemuese. Beruehmt ist der Stand der Dame mit dem Cowboyhut am Chang-Phueak-Tor.
Nordthai-Dips wie Nam Prik Ong (Tomate-Schwein) und Nam Prik Num (gegrillte Chili) kommen mit Klebreis, Schwarten und gedaempftem Gemuese. Herzstueck eines Khan-Toke-Essens.
Die beste Zeit ist von November bis Februar: kuehl, trocken und klar, mit angenehmen Tagen und frischen Naechten. Meide Maerz und April, die Brandrodungssaison, wenn Feuer auf den Feldern die Luftqualitaet stark verschlechtern. Von Juni bis Oktober faellt Regen, doch die Landschaft ist am gruensten.
Die Altstadt ist kompakt und gut zu Fuss zu erkunden. Fuer laengere Wege winkst du eine der roten Sammel-Songthaews heran (rund 30 Baht) oder buchst per Grab-App. Fuer Bergtempel, Doi Inthanon und Elefanten-Reservate nimmst du am besten einen Tagesausflug oder Fahrer mit Wagen.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Chiang Mai ist insgesamt ein kostengünstiges Reiseziel.