Ponta Delgada & Wale
Erkunde die gepflasterte Altstadt und den Yachthafen von Ponta Delgada, dann fahr am Nachmittag zur Wal- und Delfinbeobachtung hinaus. Lass den Tag mit frischem Thunfisch und einem Glas azoreanischem Wein am Hafen ausklingen.
São Miguel, die größte Insel der Azoren, ist ein grünes Vulkanwunder mitten im Atlantik. Kraterseen, dampfende Erde, heiße Quellen und Klippen voller Hortensien machen sie zu einem der ursprünglichsten Flecken Europas.
Hier isst man Eintopf, der stundenlang im Vulkanboden geschmort ist, badet in eisenroten Thermalbecken und beobachtet Wale in einem der reichsten Meere der Welt. Nebel zieht über die Höhen, Kühe grasen bis zum Klippenrand, und alles fühlt sich langsam, feucht und lebendig an.
Erkunde die gepflasterte Altstadt und den Yachthafen von Ponta Delgada, dann fahr am Nachmittag zur Wal- und Delfinbeobachtung hinaus. Lass den Tag mit frischem Thunfisch und einem Glas azoreanischem Wein am Hafen ausklingen.
Fahr zum Aussichtspunkt Vista do Rei über den Zwillingsseen von Sete Cidades und wandere den Kraterrand oder paddel auf dem See. Halte nachmittags an der Lagoa do Fogo für einen Abstieg zum wilden weißen Sandufer.
Verbring den Morgen in Furnas, sieh die blubbernden Caldeiras und probier den im Boden gegarten Cozido. Bade nachmittags in der Poça da Dona Beija und halte auf dem Rückweg an der Teeplantage Gorreana.
Zwei Kraterseen — einer blau, einer grün — liegen Seite an Seite in einem riesigen erloschenen Vulkankessel. Steig zum Aussichtspunkt Vista do Rei hinauf oder wandere den Kraterrand entlang, um die Zwillingsseen von oben zu sehen.
Ein unberührter Kratersee im Herzen der Insel, oft in Wolken gehüllt und von grünen Hängen ohne einziges Gebäude umringt. Wandere den steilen Pfad zum weißen Sandufer hinab für ein Bad im wilden Hochland.
Ein dampfendes Feld aus blubbernden Schlammtöpfen und heißen Quellen mitten im Dorf Furnas, wo die Erde nach Schwefel riecht. Hier vergräbt man den berühmten Cozido, der stundenlang in Vulkanwärme schmort.
Die Gewässer um São Miguel zählen zu den besten der Welt, um Wale und Delfine zu sehen — Pottwale, Blauwale und verspielte Delfinschulen ziehen vorbei. Fahr mit einem Boot ab Ponta Delgada hinaus, geführt von erfahrenen Meeresbiologen.
Warme, eisenreiche Thermalbäder, versteckt in üppigem Grün bei Furnas, ideal zum Einweichen an kühlen Abenden. Die eisenhaltigen Wasser färben sich ockerrot und bleiben bis in die Nacht geöffnet.
Europas älteste und einzige verbliebene Teeplantage, gestreift mit smaragdgrünen Sträuchern über den Klippen der Nordküste. Führe dich kostenlos durch die alte Fabrik und probier eine Tasse frisch geernteten grünen oder schwarzen Tee.
Die pflastergesäumte Inselhauptstadt mit ihren dreibögigen Stadttoren, weiß-schwarzen Kirchen und einem lebhaften Yachthafen. Der beste Ausgangspunkt für Wal-Touren, Restaurants und Mietwagen.
Ein stilles Dorf am Grund eines riesigen Vulkankraters, umgeben vom blauen und grünen Zwillingssee. Ideal für Wanderungen am Kraterrand und Kajakfahrten auf spiegelglattem Wasser.
Das geothermische Herz der Insel, wo Schlammtöpfe blubbern, Thermalgärten dampfen und der berühmte Cozido im Boden gart. Komm für heiße Quellen, den botanischen Park Terra Nostra und den See.
Kein Ort zum Wohnen, sondern das wilde, geschützte Herz der Insel rund um einen unberührten Kratersee. Der Ausgangspunkt für ihre schönsten Wanderungen und einsamen Badebuchten.
Ein Eintopf aus Fleisch, Blutwurst, Kohl und Wurzelgemüse, stundenlang in einem Topf unter der dampfenden Vulkanerde gegart. Bestell ihn im Voraus in einem Restaurant in Furnas — er ist zart, rauchig und wie kein anderer.
Direkt vor der Küste gefangen und oft nur kurz angebraten oder als Steak mit Zwiebeln serviert. Such ein Lokal am Hafen und iss ihn so frisch wie möglich.
Ein scharfer, gereifter Kuhmilchkäse von der Nachbarinsel São Jorge, ein Grundnahrungsmittel jeder azoreanischen Tafel. Iss ihn mit Brot und lokaler Marmelade oder einem Glas Rotwein.
In Gewächshäusern unter Rauch gereifte kleine, extrasüße Ananas, ein Stolz der Insel. Probier sie frisch aufgeschnitten oder als Likör als süßen Abschluss.
Von Juni bis September ist es am wärmsten und trockensten, ideal zum Wandern, Baden und für Wal-Touren. Frühling und Herbst sind grüner und ruhiger, aber rechne das ganze Jahr über mit schnellen Wetterwechseln und Regenschauern — die Azoren sind nie ganz vorhersehbar.
Ein Mietwagen ist so gut wie unverzichtbar, um Krater, Küstenstraßen und heiße Quellen in deinem eigenen Tempo zu erreichen. Busse verbinden die größeren Orte, fahren aber selten, und geführte Touren decken Wale, Sete Cidades und Furnas ab, wenn du nicht selbst fahren willst.
Ein realistisches Tagesbudget pro Person, in drei Stilen.
Die Azoren sind insgesamt ein erschwingliches Reiseziel.